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SternenEltern

Gedichte für sternenEltern,

 

Sterneneltern heißen wir,

denn unser Kind verloren wir.

Viel zu früh ist es gegangen,

kaum dass sein Leben angefangen...

 

Wie alt es war? Das ist nicht wichtig!

Wie groß, wie schwer - auch das ist nichtig!

Es war unser geliebtes Kind

und bleibt´s bis wir gegangen sind...

 

Wißt, wir spüren stets die Schmerzen.

Die Wunde klafft in unsren Herzen.

Drum sagt nichts von den schlimmen Dingen,

die dolchstoßgleich ins Herz uns dringen:

 

"Warum jammert ihr denn so?

Es war doch nur ein Embryo!

Wer weiß, wozu es gut gewesen,

dass euch verließ - dies kleine Wesen...

 

Ihr seid noch jung, könnt andre haben

und euch an Kinderlachen laben!

So lang ist´s her, seit es geschehen -

ihr müßt nun endlich vorwärts sehen..."

 

Schweigt lieber, statt sowas zu sagen.

Das hilft uns nicht in Tausend Tagen,

auch wenn es von euch gut gedacht,

weil ihr euch um uns Sorgen macht...

 

Glaubt uns, könnt ihr´s auch nicht ermessen -

wir werden es niemals vergessen!

Es totzuschweigen schmerzt uns sehr,

vergrößert unser Leid noch mehr...

 

Wollt ihr uns echte Hilfe bringen,

laßt seinen Namen hell erklingen!

Laßt uns reden, helft uns trauern,

reißt mit uns ein die Schweigemauern...

 

Mitmenschen, Nehmt uns trauernden Eltern an

Geht behutsam mit uns um, denn wir sind schutzlos.
Die Wunde in uns ist noch offen und weiteren Verletzungen preisgegeben.
Wir haben so wenig Kraft, um Widerstand zu leisten.

Gestattet uns unseren Weg, der lang sein kann.
Drängt uns nicht, so zu sein, wie früher, wir können es nicht sein.
Denkt daran, dass wir in Wandlung begriffen sind.
Lasst Euch sagen, dass wir uns selbst fremd sind.
Habt Geduld!

Wir wissen, dass wir Bitteres in Eure Zufriedenheit streuen,
dass Euer Lachen ersterben kann, wenn Ihr unser Erschrecken seht.
dass wir Euch mit Leid konfrontieren, dass Ihr vermeiden möchtet.

Wenn wir Eure Kinder sehen, leiden wir,
Das " Nie Mehr " ist ein Schrei in uns, der uns lähmt.
Wir müssen die Frage nach dem Sinn unseres Lebens stellen.
Wir haben die Sicherheit verloren, in der ihr noch lebt.

Ihr haltet uns entgegen: Auch wir haben Kummer
Doch wenn wir Euch fragen, ob ihr unser Schicksal tragen möchtet,
Erschreckt Ihr!
Aber verzeiht, unser Leid ist so übermächtig, dass wir oft vergessen,
dass es viele Arten von Schmerz gibt.

Ihr wisst vielleicht nicht, wie schwer wir unsere Gedanken sammeln können.
Unsere Kinder begleiten uns.
Vieles was wir hören, müssen wir auf sie beziehen.
Ihr vergangenes Leben mit uns zwingt uns zum Vergleich.
Wir hören Euch zu, aber unsere Gedanken schweifen ab.

Nehmt uns an, Wenn wir von unseren Kindern und unserer Trauer
zu sprechen beginnen, wir tun nur das, was in uns drängt.
Wenn wir Eure Abwehr sehen, fühlen wir uns unverstanden und einsam.

Lasst unsere Kinder bedeutend werden vor Euch!

Teilt mit uns den Glauben an sie.
Noch mehr wie früher sind sie ein teil von uns.
Wenn Ihr unsere Kinder verletzt, verletzt Ihr uns.
Mag sein, dass wir sie vollendeter machen, als sie waren, aber Fehler zu zu gestehen fällt uns noch schwer!
Zerstört nicht unser Bild! Glaubt uns, wir brauchen es so.

Versucht Euch in uns einzufühlen.
Glaubt daran, dass unsere Belastbarkeit wächst
Glaubt daran. das wir eines Tages mit neuem Selbstverständnis leben werden.
Euer " zu trauern " stärkt uns auf diesem Weg.

Wenn wir geschafft haben, unser Schicksal anzunehmen,
werden wir Euch freier begegnen.
Jetzt, aber zwingt uns nicht mit Wort und Blick,
unser Unglück zu leugnen.
Wir brauchen Eure Annahme.
Vergesst nicht, wir müssen so vieles von neuen lernen,
unsere Trauer hat unser sehen und fühlen verändert.

Bleibt an unserer Seite!
Lernt von uns für Euer eigenes Leben.

 

Wo bist Du?
frage ich das kleine Licht

Hier bin ich!
Mama spürst Du mich nicht?

Ich spüre Dich,
doch sehe ich Dich nicht

entgegne ich dem Licht
und höre,wie es spricht:

Es zählt nicht,was Du siehst oder nicht,
wichtig ist nur,Du spürst mein Licht-
in dir,Mama,nicht äußerlich!

Ich spüre Dich deutlich,
innerlich.

Zum Greifen nah,fehlt nur ein Stück.
Zum richtigen Glück.

Warum bist Du gegangen,mein kleines Licht,
so traurig bin ich,
ohne Dich!

Ach Mama
so weine doch nicht,
Ich bin in Sicht,
schließe Deine Augen und fühle mich
ich bin ganz nah.

Warum?Ich wieder frag,
warum nur gehst Du,
kleines Licht,
läßt mich im Stich,
Ich liebte Dich!

So lieb mich weiter,
ich bin doch da!

Warum, ist alles,was aus mir spricht,
und so erklärt mir das kleine Licht:

Nicht traurig sein Mama,
ich liebe Dich.
Der kleine Körper, ich besaß,
der wollte nicht,
hinderte mich zu werden,
was ich werden wollte,
Dein gesundes kleine Licht.
Nie wollte ich Dich verlassen,
doch mußte ich,Mama,
verstehst Du mich?

Schmerzlich erkläre ich dem Licht,
am Verstehen scheitert es nicht,
nur tut es so weh.

Meine Mama,
so weine nicht,
Zeit vergeht,
bald bin ich wieder in Sicht!
Kämpfe für mich!
Ich brauche Dich!

Ich liebe Dich!!

Mein süßes kleines Licht,
wie kann ich um Dich kämpfen,
Du bist doch schon tot.

Nein Mama,
nicht tot bin ich.
Nur Zeit brauch ich,
ein bißchen nur,
ich bitte Dich, empfange mich,
gleich herzlich wie beim ersten Mal!!

Wie anders außer herzlich könnt ich Dich empfangen,
Du süßes Licht,
sehnsüchtig erwart ich Dich!

Also dann Mama,
nicht traurig sein!
Erwarte mich,
bald bin ich Dein.

Mein Licht soll strahlen,
richtig hell,
so das Du nie den Mut verlierst,
tot ist nicht mein Lebenslicht,
nur der Körper mußte gehen.

Ich bin bei Dir,Ich leuchte Dir,
niemals mehr sollst Du trauern um mich-
es gibt keinen Grund.

Du wartest auf mich und ich auf Dich!!

Ich liebe Dich!! 

 

Heimlich, still und leise tratst du in unsere Welt,
hast alles auf den Kopf gestellt. Begleitet hast du uns nur ein winziges Stück Und kehrtest in deine Welt zurück. Noch nicht bei uns, gingst du schon wieder fort ,wohl an einem schöneren Ort. Du lässt uns hier zurück allein. Warum muss das sein? Eine Antwort wird es niemals geben, selbst wenn, wir müssen lernen, ohne dich zu leben. Als ich dich halten durfte auf meinem Arm, Gott, was warst du schön, wie weich. Ein Wunder, ein Geschenk, so ein zauberhaftes Wesen, es war, als seist du gar nicht tot gewesen. In dieser kurzen Zeit – wer hätte das gedacht – Hast du uns zu besseren Menschen gemacht. Denn du hast uns gezeigt, was wahre Liebe ist, nämlich die, die selbst den Tod vergisst. Dafür danken wir dir von Herzen, geliebtes Kind, bis wir in unbestimmter Zeit wieder zusammen sind. Bis dahin gib, kleiner Engel, auf uns acht, zu jeder Zeit, bei Tage und bei Nacht. Du lebst in unseren Herzen weiter, bist unser ständiger Begleiter. Nie werden wir dich vergessen, nur sehnsuchtsvoll vermissen.

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